Wut darf Raum haben
vor 12 Stunden
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Wut ist unbequem. Sie kann laut werden, uns erschrecken oder in uns feststecken. Darum versuchen wir oft, sie möglichst schnell zu beruhigen.
Doch Wut kann etwas erzählen. Von einer Grenze, einer Verletzung, einem unerfüllten Bedürfnis oder davon, dass wir uns zu lange übergangen haben.
Unschön. Roh. Echt. Wahrnehmen ist nicht Ausagieren
Deiner Wut Raum zu geben bedeutet nicht, andere zu verletzen. Es bedeutet, sie ernst zu nehmen, bevor du entscheidest, wie du handeln möchtest.
Ein sicherer Raum für Wut
Spüre, wo die Wut in deinem Körper sitzt. Atme, bewege dich, gehe ein paar Schritte oder schreibe ungefiltert auf, was sie sagen möchte. Lies danach mit etwas Abstand: Welche Botschaft steckt darin?
Fragen für dich
Wann habe ich gelernt, meine Wut zu verstecken? Welche Grenze könnte sie anzeigen? Was brauche ich gerade? Wie kann ich klar handeln, ohne jemanden klein zu machen?
Wut muss nicht das letzte Wort haben. Aber sie darf gehört werden.



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